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Über uns
Unter dem Kürzel CeKaTa verbirgt sich das Ce für Christine, das Ka für Karla, das Ta für Taubenthal. Als Bloggerinnen veröffentlichen wir seit dem Jahr 2020 Beiträge zu speziellen Alltagsthemen. In den Darstellungen der Themenblöcke haben wir die einzelnen Schwerpunkte erläutert. Da wir beide in sozialen und kreativen Berufen tätig waren, versuchen wir aus den gesammelten Erfahrungen, unserem Wissen, aber auch von unseren vielfältigen Interessen und Vorlieben eigene Beiträge zum täglichen Alltags Geschehen zu schreiben, um sie dann im Online-Tagebuch zu veröffentlichen. Teilweise beinhalten sie „gutes Althergebrachtes“, jedoch auch Interessantes und dem „Neuen Zugewandtes“; so wie es bei uns Allen im Leben tagtäglich anzutreffen ist. Dabei ist das Hinterfragen zu verschiedenen Thematiken für uns mit einigem Zeitaufwand verbunden. Wichtig dabei ist uns, besonders die Nachhaltigkeit; die Achtsamkeit, auch mit uns selbst, im Blickfeld zu haben. Die Bewahrung der Schöpfung durch Umweltbewusstsein und Förderung der Natur ist uns ebenso ein großes Anliegen. Gerne stehen wir für die Resteverwertung oder salopp gesagt, aus „alt mach neu“! Hin und wieder sind wir sogar dem Experimentieren zugeneigt und unsere Ergebnisse bieten wir dann mit Freude in unseren Texten an.Mit den Impulsen für den Tag oder die Woche geben wir Denkanstöße zum Einklang für Inneres und Äußeres und zur Gelassenheit. Wer uns gerne schreiben möchte kann unsere Adressen im Impressum einsehen.
Eine kleine Persönliche Vorstellung,
von CeKaTa
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10 einfache Ideen für einen energiereichen Start in den Tag
Proteinreiches veganes Frühstück – 10 einfache Ideen für einen energiereichen Start in den Tag
Inhaltsverzeichnis
Ein proteinreiches Frühstück ist die beste Grundlage für einen energiegeladenen Start in den Tag. Besonders im veganen Alltag stellt sich oft die Frage, wie man genug pflanzliches Eiweiß in die erste Mahlzeit integrieren kann – ohne komplizierte Rezepte oder lange Zubereitungszeiten.
Die gute Nachricht: Ein proteinreiches veganes Frühstück ist einfacher, als viele denken. Mit den richtigen Zutaten lassen sich schnell sättigende, leckere und ausgewogene Frühstücksideen zubereiten, die lange Energie liefern und Heißhunger vermeiden.
In diesem Beitrag zeigen wir dir, wie du dein veganes Frühstück ganz einfach proteinreicher gestalten kannst – mit 10 praktischen Ideen für jeden Tag.
Warum ein proteinreiches Frühstück so wichtig ist
Energie für den ganzen Tag
Protein spielt eine wichtige Rolle für Muskeln, Konzentration und Sättigung. Ein Frühstück mit ausreichend Eiweiß sorgt dafür, dass der Körper gleich morgens gut versorgt ist und die Energie gleichmäßig über den Tag verteilt wird.
Gerade bei pflanzlicher Ernährung ist es sinnvoll, bewusst auf proteinreiche Lebensmittel zu achten, um eine ausgewogene Ernährung zu unterstützen.
Längeres Sättigungsgefühl
Ein proteinreiches Frühstück hilft dabei, Heißhunger am Vormittag zu vermeiden. In Kombination mit Ballaststoffen und gesunden Fetten entsteht eine Mahlzeit, die lange satt hält und den Blutzucker stabilisiert.
Pflanzliche Proteinquellen sind vielseitig
Viele denken, Protein sei nur in tierischen Produkten enthalten – doch die pflanzliche Küche bietet zahlreiche Alternativen, die perfekt für ein veganes Frühstück geeignet sind.
Die besten pflanzlichen Proteinquellen fürs Frühstück
Diese Zutaten eignen sich besonders gut:
Haferflocken
Chiasamen
Leinsamen
Nüsse (Mandeln, Walnüsse, Cashews)
Erdnussmus / Mandelmus
Sojajoghurt
Tofu
pflanzliche Proteinpulver
Quinoa
Hülsenfrüchte (z. B. in herzhaften Varianten)
10 proteinreiche vegane Frühstücksideen
1. Protein-Overnight-Oats
Haferflocken mit Sojamilch oder Hafermilch mischen, Chiasamen und Nussmus hinzufügen und über Nacht quellen lassen.
Perfekt für einen schnellen Start am Morgen.
2. Sojajoghurt mit Nüssen und Beeren
Cremiger Sojajoghurt kombiniert mit frischen Beeren, Mandeln und etwas Ahornsirup.
Einfach, schnell und proteinreich.
3. Protein-Smoothie Bowl
Banane, Beeren, pflanzliches Proteinpulver und Pflanzenmilch mixen und mit Nüssen toppen.
Ideal für warme Tage.
4. Tofu-Scramble
Tofu zerdrücken und mit Kurkuma, Salz, Pfeffer und Gemüse anbraten.
Herzhaftes proteinreiches Frühstück.
5. Erdnuss-Bananen-Porridge
Haferflocken mit Pflanzenmilch kochen und mit Erdnussmus und Banane verfeinern.
Sättigend und cremig.
6. Chia-Protein-Pudding
Chiasamen mit Sojamilch und etwas Proteinpulver mischen und quellen lassen.
Perfekt zum Vorbereiten.
7. Vollkornbrot mit Hummus
Hummus auf Vollkornbrot streichen und mit Tomaten oder Gurken belegen.
Herzhaft und proteinreich.
8. Quinoa-Frühstücksbowl
Gekochte Quinoa mit Pflanzenmilch, Früchten und Nüssen kombinieren.
Eine besondere Alternative zu Haferflocken.
9. Protein-Pancakes vegan
Aus Banane, Haferflocken und pflanzlichem Proteinpulver zubereiten.
Perfekt für ein süßes Frühstück.
10. Nussmus-Bowl mit Früchten
Sojajoghurt oder pflanzliche Basis mit Nussmus und frischen Früchten kombinieren.
Schnell, einfach und sehr sättigend.
Tipps für ein proteinreiches veganes Frühstück
Kombiniere mehrere Proteinquellen
Nutze Sojaprodukte als Basis
Ergänze Nüsse und Samen
Verwende Haferflocken regelmäßig
Baue pflanzliches Proteinpulver ein, wenn nötig
Meal Prep für proteinreiche Frühstücke
Viele der Rezepte lassen sich gut vorbereiten:
Overnight Oats
Chia-Pudding
Smoothie-Bags (eingefrorene Zutaten)
vorbereitete Tofu-Mischungen
So sparst du morgens Zeit und bleibst trotzdem proteinreich versorgt.
Wie viel Protein braucht man morgens?
Das hängt vom Körper ab, aber 15–25 g Protein am Frühstück sind ein guter Richtwert.
Kann man vegan genug Protein bekommen?
Ja – mit Haferflocken, Hülsenfrüchten, Soja, Nüssen und Samen ist das problemlos möglich.
Ist pflanzliches Protein gleichwertig?
Ja, durch Kombination verschiedener Quellen wird der Bedarf gut gedeckt.
Fazit
Ein proteinreiches veganes Frühstück ist einfach, vielseitig und unglaublich lecker. Mit den richtigen Zutaten kannst du deinen Tag voller Energie starten und gleichzeitig eine ausgewogene Ernährung unterstützen.
Ob süß oder herzhaft – pflanzliches Protein lässt sich problemlos in den Alltag integrieren und sorgt für langanhaltende Sättigung.
CeKaTa Aus unserer Erfahrung zeigt sich immer wieder, dass ein proteinreiches veganes Frühstück nicht nur gut sättigt, sondern auch richtig abwechslungsreich sein kann. Besonders spannend finden wir, wie viele verschiedene Kombinationen möglich sind – von süß bis herzhaft – ohne großen Aufwand im Alltag. Für das Zubereiten deines ausgewogenen Frühstücks wünschen wir dir viele leckere Ideen und guten Appetit.
Die Elternzeit – eigentlich eine Zeit voller Nähe, Liebe und Neuanfang. Doch ehrlich gesagt: sie kann auch wahnsinnig herausfordernd sein.
Schlaflose Nächte, das ständige Bedürfnis des Babys, der Druck, „alles richtig zu machen“, der Verlust des eigenen Rhythmus – und dazwischen die Frage: Wo bleibe eigentlich ich?
Viele Eltern erleben in dieser Phase etwas, das kaum jemand ausspricht: Überforderung, Einsamkeit, Erschöpfung oder Zweifel an sich selbst.
Mentale Gesundheit in der Elternzeit bedeutet nicht, dass du ständig ausgeglichen bist – sondern dass du lernst, dich selbst ernst zu nehmen. Und genau darum geht es in diesem Beitrag: um Achtsamkeit als sanften Weg, wieder in Verbindung mit dir zu kommen – trotz Stillzeiten, Babygeschrei oder To-do-Listen.
Warum Achtsamkeit in der Elternzeit so wichtig ist
In kaum einer Lebensphase passiert so viel Veränderung auf einmal: Dein Körper, deine Partnerschaft, dein Alltag, dein Schlafrhythmus – alles stellt sich neu ein.
Achtsamkeit hilft dir, mit diesen Veränderungen umzugehen, anstatt dich von ihnen überrollen zu lassen. Sie ist kein Luxus, sondern eine lebenswichtige Ressource, um nicht auszubrennen.
Wenn du lernst, dich selbst zwischendurch wahrzunehmen – deine Gedanken, deine Atmung, dein Körpergefühl – dann kannst du dich auch um dein Kind gelassener kümmern. Denn: Deine Ruhe überträgt sich.
Übung 1: Der „Ich-bin-noch-da“-Moment
Viele Eltern verlieren sich in den Bedürfnissen des Babys. Mit dieser kurzen Übung holst du dich immer wieder zu dir zurück.
Schließ kurz die Augen.
Atme tief durch.
Sag dir innerlich: „Ich bin noch da. Ich bin nicht nur Mama/Papa, ich bin auch ich.“
Diese Übung dauert keine Minute. Aber sie erinnert dich daran, dass du eine eigene Person bleibst – auch mitten im Elternsein.
Tipp: Mach das jedes Mal, wenn du dein Baby in den Schlaf wiegst oder fütterst.
Übung 2: 5-Atemzüge für zwischendurch
Wenn du kaum Ruhe findest, ist der Atem dein einfachster Anker. Er ist immer da – und sofort verfügbar.
Atme langsam ein und zähle bis vier.
Halte kurz inne.
Atme doppelt so lang aus (zähle bis acht).
Wiederhole fünfmal.
Diese fünf Atemzüge können in einem vollen Tag Wunder wirken – sie senken Stress, beruhigen dein Nervensystem und geben dir das Gefühl, wieder Herr deiner Energie zu sein.
Übung 3: Achtsamkeit im Alltag – mit Baby
Achtsamkeit muss kein Extra sein. Du kannst sie mitten im Alltag leben.
Wenn du dein Baby badest – spür das Wasser, riech das Shampoo, fühl den Kontakt zwischen Haut und Haut.
Wenn du stillst oder die Flasche gibst – sei einfach da. Kein Handy, keine Ablenkung. Nur du und dein Kind.
Wenn dein Baby schläft – mach nicht sofort weiter. Sitz einen Moment da, atme.
Diese Mikro-Momente stärken Bindung und Präsenz. Und sie sind gleichzeitig kleine Meditationen – mitten im Familienleben.
Das Tabu: Mentale Gesundheit in der Elternzeit
Viele Eltern fühlen sich schuldig, wenn sie nicht „glücklich genug“ sind. Doch Gefühle wie Erschöpfung, Einsamkeit oder Traurigkeit sind völlig normal.
Achtsamkeit bedeutet auch, diesen Gefühlen Raum zu geben, ohne sie wegzuschieben. Du darfst müde sein. Du darfst überfordert sein. Du darfst Unterstützung brauchen.
Wenn du merkst, dass du dauerhaft keine Freude mehr empfindest, dich leer fühlst oder oft weinst – ist das kein persönliches Versagen, sondern ein Zeichen, Hilfe anzunehmen. Sprich mit deiner Hebamme, Ärztin oder einer Beratungsstelle. Hilfe anzunehmen ist eine Form von Stärke.
Übung 4: Körpercheck – in 90 Sekunden
Eltern vergessen oft, auf den eigenen Körper zu hören. Diese Mini-Übung hilft dir, kurz innezuhalten.
Schließ die Augen.
Scanne deinen Körper von oben nach unten: Stirn – Schultern – Brust – Bauch – Beine – Füße.
Wo ist Spannung? Wo fühlt es sich weit oder weich an?
Atme dorthin, wo es eng ist.
Du brauchst keine Veränderung zu erzwingen. Allein das Wahrnehmen bringt schon Entspannung.
Übung 5: Dankbarkeit als Abendritual
Egal wie anstrengend der Tag war – es gibt immer kleine Dinge, die gut waren. Diese Übung lenkt den Fokus dorthin.
Nimm dir abends zwei Minuten Zeit.
Denk an drei Dinge, für die du heute dankbar bist. Vielleicht: dein Baby hat gelächelt, du hast frische Luft geschnappt, der Kaffee war heiß.
Sag sie laut oder schreib sie in ein kleines Notizbuch.
So schließt du den Tag mit einem Gefühl der Fülle – statt der Erschöpfung.
Mentale Balance im Alltag halten
Hier sind kleine Strategien, die dich langfristig stabil halten:
Akzeptiere Pausen als Teil deiner Fürsorge. Schlaf, Ruhe und Nichtstun sind produktiv.
Suche Kontakt. Austausch mit anderen Eltern entlastet ungemein.
Reduziere Erwartungen. Das Zuhause muss nicht perfekt sein – dein Wohlbefinden ist wichtiger.
Pflege deine Partnerschaft. Kleine Rituale wie gemeinsames Essen oder 10 Minuten Reden ohne Ablenkung stärken euch.
Beweg dich bewusst. Spaziergänge mit Kinderwagen oder leichtes Dehnen am Morgen wirken Wunder.
Wenn Gedanken kreisen – kleine mentale Übungen
Manchmal läuft der Kopf heiß. Hier helfen diese zwei Techniken:
1. Beschreib, was du siehst
Nenne leise fünf Dinge im Raum: „Kissen, Lampe, Decke, Fenster, Pflanze.“ Das holt dich aus dem Gedankenkarussell zurück ins Jetzt.
2. Der Satz der Selbstfürsorge
Sag dir: „Ich darf müde sein, und ich darf mich trotzdem um mich kümmern.“ So entsteht Mitgefühl – statt Druck.
Wie Achtsamkeit die Beziehung zu deinem Kind stärkt
Wenn du präsent bist, spürt dein Baby Sicherheit. Deine ruhige Atmung, dein Blick, dein Lächeln sind wie Anker für die kleinen, noch unsicheren Nervenbahnen.
Und du selbst? Du erlebst Momente intensiver – statt sie im Stress zu verpassen. Achtsamkeit macht Elternschaft nicht einfacher, aber bewusster und lebendiger.
Fazit: In Balance bleiben – auch wenn’s turbulent ist
Elternzeit ist keine Pause – sie ist eine neue Vollzeit-Lebensphase. Zwischen Windeln, Nähe und Unsicherheit darfst du lernen, auch auf dich zu achten.
Achtsamkeit ist dabei kein zusätzlicher Punkt auf deiner To-do-Liste, sondern eine sanfte Haltung: langsamer, bewusster, liebevoller.
Fünf Minuten reichen, um dich zu spüren. Ein Atemzug, eine bewusste Berührung, ein ehrliches Lächeln im Spiegel.
Du musst nicht perfekt sein. Du darfst einfach Mensch sein – mit Herz, Müdigkeit und Momenten voller Wunder. 🌿
CeKaTa Wir wünschen dir alles Gute mit dieser Mini-Übung für heute :
Atme einmal tief durch. Leg eine Hand auf dein Herz und spür, wie es schlägt. Sag dir leise: „Ich bin genug. Ich tue meiKennst du dieses Gefühl, wenn der Tag kaum begonnen hat und du schon das Gefühl hast, hinterherzurennen? Frühstück machen, Brotdosen packen, Kinder anziehen, E-Mails checken, Termine jonglieren – und während du alles im Griff zu haben versuchst, spürst du, dass du selbst völlig auf der Strecke bleibst.
Wenn du das kennst, bist du nicht allein. Viele berufstätige Eltern leben im Dauerlauf. Achtsamkeit klingt da oft wie ein Luxus, den man sich „später“ gönnt – wenn die Kinder größer sind, wenn weniger los ist, wenn der Alltag ruhiger wird.
Aber die Wahrheit ist: Du brauchst diese kleinen Momente der Achtsamkeit gerade jetzt. Nicht als großes Projekt, nicht als spirituelle Übung, sondern als ganz einfache Rückkehr zu dir selbst – in nur fünf Minuten.
In diesem Beitrag „Achtsamkeit für Eltern in 5 Minuten“ weisen wir darauf hin, wie du in deinem vollen Alltag kleine Achtsamkeitspausen integrieren kannst – mit praktischen Übungen, die dich sofort runterbringen, Energie schenken und dich wieder mit dir verbinden.
Was Achtsamkeit eigentlich bedeutet (ohne Esoterik)
Achtsamkeit bedeutet, im Moment zu sein – wirklich da, wo du gerade bist. Nicht bei der To-do-Liste, nicht im Kopfkino, sondern ganz im Hier und Jetzt.
Das kann heißen:
Den Geschmack deines Kaffees wirklich zu spüren.
Deinem Kind zuzuhören, ohne gleichzeitig ans Abendessen zu denken.
Einmal tief durchzuatmen, bevor du auf eine E-Mail reagierst.
Achtsamkeit ist kein Zustand der Perfektion, sondern eine Haltung: „Ich bin präsent – so wie es gerade ist.“
Warum 5 Minuten genügen
Du brauchst keine Stunde Meditation, keine Yogamatte und kein Schweigeretreat. Wirkliche Veränderung beginnt in winzigen Momenten.
5 Minuten bewusster Fokus am Tag reichen, um:
Stresshormone spürbar zu senken
Klarheit zu gewinnen
geduldiger mit deinen Kindern zu sein
und dich weniger ausgelaugt zu fühlen
Diese kurzen Momente sind wie kleine Inseln im Alltagsmeer – winzig, aber unglaublich kraftvoll.
Übung 1: Der 5-Minuten-Atemraum
Diese Übung ist ideal, wenn du zwischen zwei Aufgaben steckst oder kurz durchatmen willst.
Setz dich bequem hin. Lehn dich an, lass Schultern und Gesicht los.
Atme tief ein – zähl bis vier. Spür, wie sich dein Bauch hebt.
Halte kurz inne – zähl bis zwei.
Atme langsam aus – zähl bis sechs. Spür, wie die Spannung weicht.
Wiederhole das fünfmal.
Wenn Gedanken kommen (und das tun sie immer!), nimm sie einfach wahr und lass sie vorbeiziehen. Diese Übung dauert kaum länger als 2 Minuten – und schenkt dir sofort mehr Ruhe.
Tipp: Mach daraus ein Ritual – zum Beispiel bevor du morgens ins Büro startest oder nach dem Abholen der Kinder im Auto sitzt.
Übung 2: Der achtsame Kaffee (oder Tee)
Du trinkst sowieso jeden Tag Kaffee oder Tee, oder? Mach aus genau diesem Moment eine Mini-Pause.
Halt deine Tasse mit beiden Händen. Spür die Wärme, das Gewicht, den Duft.
Nimm einen Schluck – langsam. Schmeck bewusst. Wie fühlt sich der erste Schluck an? Heiß? Sanft? Wach machend?
Mach 3 tiefe Atemzüge zwischen den Schlucken.
Das dauert vielleicht 3 Minuten – aber es verändert, wie du den Tag erlebst. Plötzlich ist es kein hektisches Trinken mehr, sondern ein Moment, in dem du wirklich da bist.
Übung 3: Der „Ein-Minuten-Stopp“ im Familienchaos
Wenn Kinder streiten, der Topf überkocht und dein Handy klingelt, ist dein Nervensystem im Alarmmodus. Hier hilft der 1-Minuten-Stopp – mitten im Sturm.
Stop. Sag dir innerlich: „Ich halte kurz inne.“
Atme tief ein und aus. Nur ein Atemzug.
Spür deinen Körper. Füße auf dem Boden, Gewicht auf dem Stuhl.
Erkenne, was jetzt gerade ist. Du musst es nicht ändern. Nur wahrnehmen.
Dann handle bewusst. Jetzt erst entscheidest du, was du tust – statt automatisch zu reagieren.
Diese kurze Unterbrechung verändert Situationen – du reagierst ruhiger, klarer und mit mehr Präsenz.
Übung 4: Achtsames Zuhören
Achtsamkeit ist nicht nur etwas, das du für dich tust – sie verändert auch, wie du mit anderen umgehst. Gerade Kinder spüren, wenn du mit dem Kopf woanders bist.
So funktioniert achtsames Zuhören:
Wenn dein Kind oder Partner etwas erzählt – leg das Handy weg.
Schau hin. In die Augen, nicht auf den Bildschirm.
Atme ruhig und sag nichts – nur zuhören.
Erst nachdenken, dann antworten.
Es klingt banal, aber: Echtes Zuhören ist ein Geschenk. Wenn du es regelmäßig übst, verändert sich die Atmosphäre in der Familie deutlich – weniger Missverständnisse, mehr Verbindung.
Übung 5: Dankbarkeit vor dem Schlafengehen
Diese Übung kannst du allein oder mit deinen Kindern machen. Sie dauert zwei Minuten und hilft, den Tag friedlich zu beenden.
Atme einmal tief durch.
Erinnere dich an 3 Dinge, für die du heute dankbar bist. Es muss nichts Großes sein – vielleicht ein Lächeln, ein Moment der Ruhe, ein gutes Essen.
Sprich es laut aus oder schreib es auf.
Das lenkt deinen Fokus weg vom Stress – hin zu dem, was wirklich zählt. Kinder lieben diese Übung übrigens! Sie fördert Zufriedenheit und ein ruhiges Einschlafen.
Wie du Achtsamkeit in deinen Alltag integrierst
Achtsamkeit funktioniert nur, wenn sie praktisch ist. Deshalb hier ein paar Wege, wie du sie wirklich leben kannst:
Verknüpfe sie mit Gewohnheiten. Zum Beispiel: Jedes Mal, wenn du das Handy in die Hand nimmst → erst einmal tief durchatmen.
Erinnere dich mit kleinen Ankern. Klebe dir eine Notiz an den Spiegel: „Atme.“ Oder stell dir einen sanften Wecker, der dich an deine 5-Minuten-Pause erinnert.
Achte auf deinen Körper. Anspannung in Schultern oder Kiefer? Das ist dein Signal für eine Mini-Achtsamkeitspause.
Mach’s gemeinsam. Kinder lernen am besten durch Vorleben. Wenn du selbst Pausen machst, lernen sie automatisch, dass Ruhe dazugehört.
Die häufigsten Hindernisse – und wie du sie überwindest
„Ich habe keine Zeit.“ → Fang mit 1 Minute an. Wirklich. Selbst ein bewusster Atemzug zählt.
„Ich vergesse es im Alltag.“ → Nutze Routinen als Erinnerer: Zähneputzen, Ampel, Wasserkocher.
„Ich kann dabei nicht abschalten.“ → Du musst auch nicht abschalten. Achtsamkeit heißt nicht, den Kopf leer zu bekommen – sondern zu bemerken, dass er voll ist.
„Ich mache es nicht regelmäßig.“ → Jede Übung ist wertvoll, egal wann. Es geht nicht um Perfektion, sondern ums Dabeibleiben.
Fazit: Kleine Pausen, große Wirkung
Achtsamkeit ist kein Extra, das du irgendwann mal machst, wenn „mehr Zeit“ ist – sie ist ein Werkzeug, das dich durch den Alltag trägt. Sie macht dich ruhiger, klarer, geduldiger – und hilft dir, wieder Freude an den kleinen Momenten zu finden.
Fünf Minuten reichen. Ein bewusster Atemzug. Ein Moment Stille. Ein ehrliches Lächeln.
Du musst dich nicht verändern – du darfst nur kurz anhalten. Und in genau diesem Anhalten beginnt das, was wir alle suchen: Ruhe, Verbundenheit und ein bisschen mehr Leichtigkeit.
Mini-Übung für heute
Bevor du weiterklickst: Schließ für einen Moment die Augen. Atme tief ein … und aus. Spür den Boden unter deinen Füßen.
Das war’s schon. Du hast gerade begonnen, achtsam zu leben. 🌿
CeKaTa Achtsam sein mit sich selber, ist ein wichtiger Faktor im persönlichen Leben. Für uns gibt es auch hin und wieder noch Stresssituationen, jedoch bemühen wir uns ihnen entgegen zu wirken. Es tut gut sich oft kleine Auszeiten zu nehmen, sei es mit Atemübungen, Momente der Betrachtung eines Bildes oder einen kurzen Gang durch die Gartenanlage. Wir wünschen auch dir kleine, gute Pausen zum Erholen.n Bestes. Und das reicht.“