Entzündetes Zahnfleisch behandeln und mit Hausmitteln vorbeugen
Mit diesem Beitrag „Ursachen Symptome & Risiken bei Zahnfleischentzündung“ wenden wir uns einem wichtigen Thema zu. Empfindliche und sogar schmerzhafte Stellen im Mund kann man sehr gut selbst oder mit Hilfe von Hausmitteln behandeln. Zu etlichen Fragen betreffend der Mundhygiene geben wir Empfehlungen und auch einige Tipps.

Inhaltsverzeichnis
Zahnfleischentzündung: Ursachen, Symptome und Risiken
Eine Zahnfleischentzündung ist eine Entzündung des Zahnfleisches, die durch Bakterien ausgelöst werden. Wird sie nicht behandelt, führt sie zu Parodontitis und Zahnverlust. Hier sind die wichtigsten Informationen über Ursachen, Symptome und Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen.
Ursachen von Zahnfleischentzündungen
Die Zahnfleischentzündung wird durch Bakterien verursacht, die sich in der Plaque am Zahnfleischrand ansammeln. Wird Plaque nicht regelmäßig entfernt, kann sie zu Zahnstein werden, der das Zahnfleisch reizen und entzünden kann. Zahnfleischentzündungen können auch durch Verletzungen des Zahnfleisches, bei hormonellen Veränderungen im Körper, von Medikamenten oder Erkrankungen wie Diabetes verursacht werden.
Symptome von Zahnfleischentzündungen
Die Symptome einer Zahnfleischentzündung können von mild bis schwer reichen und umfassen Rötung, Schwellung, Blutungen beim Zähneputzen, Schmerzen oder Empfindlichkeit des Zahnfleisches sowie schlechten Atem und lockere Zähne. In schweren Fällen kann es zu Abszessen kommen.
Wie man Zahnfleischentzündungen vorbeugen kann
Die beste Methode, um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen, ist eine gute Mundhygiene, dazu gehört das tägliche Zähneputzen, Zahnseide, Mundspülungen und regelmäßige Zahnarztbesuche zur professionellen Reinigung. Vermeide Tabak, eine ungesunde Ernährung und Stress, die das Immunsystem schwächen können.
Zahnfleischentzündungen bei Kindern
Zahnfleischentzündungen bei Kindern werden durch schlechte Mundhygiene, falsche Zahnputztechnik oder schlechte Ernährungsgewohnheiten verursacht, deshalb ist es wichtig, Kindern beizubringen, wie man richtig Zähne putzt und regelmäßig den Zahnarzt besucht. Eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse und wenig Zucker kann auch helfen, Zahnfleischentzündungen zu vermeiden.
Zusammenfassend ist eine gute Mundhygiene der Schlüssel zur Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen. Wenn du Symptome einer Zahnfleischentzündung bemerkst, solltest du sofort einen Zahnarzt aufsuchen, um die Behandlung zu beginnen um Schäden an deinem Zahnfleisch und deinen Zähnen zu vermeiden.
Hausmittel zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen
Zahnfleischentzündungen können unangenehm und schmerzhaft sein, aber es gibt jedoch viele natürliche Hausmittel, die helfen können, die Entzündung zu reduzieren und das Zahnfleisch zu heilen.
Zu den beliebtesten Hausmitteln zählen:
- Warmes Salzwasser: Eine Mundspülung mit warmem Salzwasser kann helfen, Bakterien zu reduzieren und das Zahnfleisch zu beruhigen.
- Kamillentee: Kamillentee enthält Antioxidantien und entzündungshemmende Verbindungen, die helfen können, das Zahnfleisch zu heilen.
- Nelkenöl: Nelkenöl hat betäubende und entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren.
- Teebaumöl: Teebaumöl hat antibakterielle Eigenschaften und kann helfen, das Wachstum von Bakterien im Mund zu reduzieren.
- Aloe Vera: Aloe Vera hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann helfen, das Zahnfleisch zu beruhigen und zu heilen.
Die zuvor aufgeführten Hausmittel sind als Ergänzung zur professionellen Zahnreinigung und auch zur Behandlung von Zahnfleischentzündungen anzuwenden.
Professionelle Behandlung von Zahnfleischentzündungen
Wenn Hausmittel nicht ausreichen, um eine Zahnfleischentzündung zu behandeln, ist es wichtig, eine professionelle Behandlung in Betracht zu ziehen. Zu den gängigen Behandlungsmöglichkeiten gehören:
- Professionelle Zahnreinigung: Eine professionelle Zahnreinigung kann helfen, Zahnbelag und Bakterien zu entfernen und das Zahnfleisch zu heilen.
- Scaling und Wurzelplanung: Diese Verfahren entfernen tiefere Taschen von Bakterien und Plaque von den Zähnen und dem Zahnfleisch.
- Antibiotika: Antibiotika können verschrieben werden, um Infektionen zu behandeln, die mit einer Zahnfleischentzündung einhergehen.
- Chirurgie: In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um beschädigtes Zahnfleisch oder Knochen zu reparieren.
Eine professionelle Behandlung ist oft notwendig, um eine Zahnfleischentzündung vollständig zu behandeln und Folgeerkrankungen wie Parodontitis zu vermeiden.
Zusammenhang zwischen Zahnfleischentzündungen und Parodontitis
Zahnfleischentzündungen können, wenn sie nicht behandelt werden, zu einer schwerwiegenderen Erkrankung namens Parodontitis führen. Das ist eine Entzündung des Zahnhalteapparates, wobei Zähne ausfallen können und die Kieferknochen beschädigt werden. Die Behandlung von Zahnfleischentzündungen ist wichtig, um das Fortschreiten von Parodontitis zu verhindern. Zu den Symptomen von Parodontitis gehören Zahnfleischbluten.
Hier sind einige Ernährungstipps, die bei der Vorbeugung von Zahnfleischentzündungen helfen können:
Vermeide zuckerhaltige und säurehaltige Lebensmittel und Getränke, denn Zucker und Säuren können das Wachstum von Bakterien fördern, die zu Zahnfleischentzündungen führen können. Achte daher auf eine zuckerarme Ernährung und vermeide saure Getränke wie Limonade.
Esse nährstoffreiche Lebensmittel: Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann helfen, das Immunsystem zu stärken und das Risiko von Zahnfleischentzündungen zu reduzieren.
Trinke viel Wasser: Wasser hilft dabei, Speisereste und Bakterien aus dem Mund zu spülen und hält das Zahnfleisch gesund.
Verzehre Lebensmittel mit viel Vitamin C, denn Vitamin C hilft bei der Kollagenproduktion und stärkt das Zahnfleisch. Lebensmittel wie Orangen, Paprika, Brokkoli und Spinat sind gute Quellen für Vitamin C.
Esse Lebensmittel mit viel Kalzium: Kalzium ist wichtig für die Gesundheit von Zähnen und Knochen. Esse daher viel Milchprodukte, grünes Gemüse und Fisch mit essbaren Knochen wie Sardinen.
Diese Ernährungstipps können dazu beitragen, das Risiko von Zahnfleischentzündungen zu reduzieren und das Zahnfleisch gesund zu halten. Es ist jedoch auch wichtig, regelmäßig eine gute Mundhygiene zu praktizieren und bei Anzeichen von Zahnfleischentzündungen einen Zahnarzt aufzusuchen.
Was ist gut für das Zahnfleisch?
Folsäure ist gut für das Zahnfleisch, denn sie verbessert die Wundheilung. Darum sind Lebensmittel mit hohem Folsäuregehalt sehr ratsam. Empfehlenswert für gesundes Zahnfleisch sind zum Beispiel Tomaten, Hülsenfrüchte, Spargel, Kohl und Vollkornprodukte.
Wie stärkt man das Zahnfleisch?
Zahnfleisch wird gestärkt durch die tägliche und gründliche Mundhygiene. Das förderlichste Mittel, um für gesundes und starkes Zahnfleisch zu sorgen, ist eine ausgiebige sowie regelmäßige Mundpflege.
Welche Lebensmittel meiden bei Zahnfleischentzündung?
Meide Weißmehlprodukte und greife lieber zu Vollkornbrot, Vollkornreis oder Getreideflocken.
Welche Lebensmittel sind gut für die Zähne?
Vitaminhaltige und kalziumhaltige Lebensmittel sind bestens geeignet, sowie Nahrungsmittel, die den Speichelfluss anregen. Ebenso das wichtige Vitamin C, enthalten in Spinat, Beeren, Zitrusfrüchten, Hagebutten und im Kohl sind gute Lieferanten.
Tipp:
Ingwertee wirkt nicht nur bei Erkältung. Durch seine ätherischen Öle regt er auch die Speichelbildung an.
Entzündetes Zahnfleisch und Hausmittel
Ideal sind Kamille- und Salbeispülungen mit Tee, denn sie wirken desinfizierend und beruhigend auf das entzündete Zahnfleisch.
Salzwasser: Löse 1 Teelöffel Salz in einem Glas Wasser auf und spüle damit.


Tipps für gesundes Zahnfleisch
Richtig Zähneputzen
Verwende eine weiche Zahnbürste mit abgerundeten Borsten, welche du in leichten, rotierenden Bewegungen über Zähne und Zahnfleisch bewegst, damit sich auf diese Weise der Zahnbelag lösen kann und gleichzeitig wird auch das Zahnfleisch wohltuend massiert. Danach die Zahnzwischenräume mit Zahnseide oder kleinen Bürstchen reinigen. Eventuell kannst du auch deine Munddusche dazu benutzen.
Gutes Kauen
Durch gutes Kauen wird der Speichelfluss angeregt und dieser ist wichtig für die Pflege des Mundraumes, denn durch den Speichel wird das Wachstum von Bakterien unter Kontrolle gehalten. Ein gutes Kautraining mit Lebensmittel, wie Äpfel, Karotten oder Vollkornbrot, fördern nicht nur die Speichelproduktion, sondern schützen damit auch das Zahnfleisch.
Pfefferminztee
Der Hauptwirkstoff der Pfefferminze ist das Menthol, das fast in jeder Zahnpasta oder Mundspülung zu finden ist. Dieser Wirkstoff sorgt für frischen Atem, hat eine entzündungshemmende Heilkraft und ist außerdem kühlend. Wer also regelmäßig Pfefferminztee aus frischen Blättern trinkt, tut seinem Zahnfleisch etwas Gutes. Dieser Tee ist gekühlt auch als Erfrischungsgetränk beliebt.
Gesunde Ernährung ist wichtig
Die richtige Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Zahnfleisches. Zuviel Zucker führt dazu, dass säurehaltige Zahnbeläge entstehen, und diese verursachen Zahnfleischentzündungen.
Auch ein Vitamin C Mangel über einen längeren Zeitraum kann zu schweren Zahnfleischschäden führen.
Merke: Ist das Zahnfleisch nicht gesund, so sind auch die Zähne in Gefahr.
CeKaTa Aus Erfahrung wissen wir, dass eine gute Mundhygiene und richtige Zahnpflege wichtig für gesunde Zähne, Zahnfleisch und auch das Wohlbefinden sind. Mit unserem Beitrag “ Ursachen Symptome und Risiken bei Zahnfleischentzündung“ und unseren Tipps, hoffen wir dir behilflich zu sein.
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