Küchentipps aus Omas Küche
Praktische Tipps für den täglichen Gebrauch
In diesem Beitrag “ Küchentipps aus Omas Küche“ teilen wir dir Ratschläge mit, die bereits unsere Oma schon in ihrer Küche anwandte. Beim täglichen Gebrauch ihrer praktischen Ideen, stellten wir fest, dass sie einfach umzusetzen sind. Wir finden sie weiterhin als sehr nützlich und ihre Tipps haben an Aktualität nicht verloren.
Kleine, brauchbare Küchentipps
Blumenkohl oder Karfiol
Blumenkohl sollte man nicht in Aluminiumtöpfen kochen, denn sonst wird der Blumenkohl grau. Damit beim Kochen der Blumenkohl schön weiß bleibt gibst du dem Kochwasser den Saft 1/2 Zitrone hinzu. Der Kohlgeruch lässt sich mindern, wenn du ein paar Walnusskerne mitkochst; ebenso lässt er sich abschwächen, wenn du eine Zwiebel oder eine Scheibe Brot ins Kochwasser legst.
Blumenkohlstrünke nicht einfach wegwerfen, sondern essen. Kleinschneiden und mitkochen und in holländischer Sauce zubereiten, schmeckt wie Oberkohlrabi und ist außerdem sehr vitaminreich.
Blumenkohl lässt sich auch gut einfrieren. Man füllt ihn nach dem Blanchieren in kochfeste Plastiktüten, denn so kann man die Beutel einfach zum späteren Gebrauch nur ins kochende Wasser setzen. Dann leicht sieden lassen und auf ein Sieb geben und mit Butter oder einer passenden Sauce übergießen. So kann es nicht vorkommen, dass der manchmal zu gar gekochte Blumenkohl zerfällt.

Tipps zum Braten und zur Bratensauce
Um das Anhängen der Fleischfasern am Topf beim Anbraten zu verhindern, streichst du mit einer Speckschwarte den heißen Topf am Boden und Rand ein.
Beim Braten von Steaks solltest du vorher die Sehnen durchschneiden, damit die Stücke flach in der Pfanne liegen, auch noch nach dem Braten.
Braten bleibt beim Aufwärmen lecker und zart, wenn du ihn vorher in gefettetes Pergamentpapier oder in Alufolie einwickelst und im Backofen aufwärmst.
Bratenkruste, knusprige bekommst du, wenn der Braten nach dem Würzen hauchdünn mit wenig Zucker bestreut wird.
Eine feine Bratensauce erhältst du, wenn du aus Kartoffelmehl und kalter Sahne einen dicken Brei anrührst und ihn zum Eindicken unter gutem Umrühren in die kochende Sauce gibst. Eine Bratensauce wird schmackhafter, wenn du ihr eine dicke Apfelscheibe beigibst. Eine Variante: Etwas Zucker in der Pfanne anbräunen und mit etwas Apfelsaft ablöschen, dann diese Mischung an die fast fertige Sauce geben.
Bratensaucen erhalten einen besonders schönen dunklen Glanz, wenn man eine oder zwei Prisen Zucker in die Soße rührt.
Brat oder Frittierfett hat die richtige Temperatur, wenn man einen Holzlöffelstiel hineinsteckt und sich rundherum kleine Perlen zeigen.
Bratpfannen sollten nach Gebrauch gleich mit Küchenpapier und grobem Salz gesäubert werden. Danach lassen sie sich normal mit heißem Wasser und Spülmittel abwaschen.

Vieles zum Thema Eier!
Eier sollten nicht gewaschen werden, falls sie aufbewahrt werden müssen. Das Wasser zerstört die Schutzschicht auf der Schale, die Luft und Gerüche abhält.
Eier nicht in der Nähe stark riechender Speisen aufbewahren, da sie leicht deren Geruch annehmen.
Gekochte Eier lassen sich leicht pellen, wenn sie bis zum Gebrauch in kaltem Wasser liegen.
Gesprungene Eier kann man ohne Verlust im Wasser noch kochen, wenn dem Kochwasser 1 Teelöffel Salz beigefügt wir, das Eiklar kocht dann nicht heraus.
Hartgekochte Eier bekommen am Dotter keinen dunklen Rand, wenn du sie 5 Minuten kochst und dann weitere 10 Minuten ziehen lässt.
Eierkuchen gelingen besonders fein, wenn dem Teig etwas Öl und ein Schuss Branntwein hinzugefügt wird.
Eierkuchen, fein geschnitten, sind eine feine Suppeneinlage (Frittatennudeln), aber finden auch Verwendung für Aufläufe, überbackene Gerichte mit Fleisch- und Gemüseresten oder mit Obst.
Verlorene Eier schmecken gut, wenn man dem Kochwasser etwas Estragon-Essig zugibt.
Eigelb lässt sich mit einem in kaltes Wasser getauchten Messer in glatte Scheiben schneiden, ohne zu krümeln.
Eigelb mit Milch und Mehl verquirlt, kannst du sofort mitkochen, es gerinnt nicht in dieser Verbindung.
Eigelb, das man zum Abziehen verwendet, gerinnt nicht, wenn man es mit kalter Flüssigkeit glatt verquirlt, bevor es an heiße Suppen oder Saucen kommt.

Omas Hackfleischtipps
Nicht nur Brötchen
Zum Binden und Verlängern des Hackfleischteiges kannst du statt Weißbrot und Brötchen auch Reisreste, Haferflocken oder Kartoffelpüree verwenden.
Gebräunte Zwiebeln für Frikadellen
Frikadellen schmecken besser, wenn du die Zwiebeln extra in der Pfanne bräunst und dann erst in den Fleischteig gibst.
Backen statt braten
Willst du für eine Party eine größere Menge Frikadellen braten, empfiehlt es sich, sie auf einem Backblech ca.20 Minuten bei 200 ° im Backofen oder Elektrogrill zu backen.
Mit nassen Händen
Forme Frikadellen mit nassen Händen. Die Frikadellen werden schön glatt und der Fleischteig klebt nicht an den Händen.
Fleischklöße ohne Risse
Fleischklöße immer in die kochende Brühe hineingeben und im offenen Topf bei schwacher Hitze zehn Minuten garziehen lassen. So bekommen die Klöße keine Risse.
Keine Fettspritzer
Bratenfett spritzt manchmal beim Anbraten in der Pfanne, was nicht ungefährlich ist. Gib ein paar Körnchen Salz ins Fett, und es spritzt nicht mehr.
Kartoffel ins Fondue-Öl
Fleischfondue ist ein beliebtes Essen für vier bis sechs Personen. Wenn du Öl für das Fleischfondue verwendest, gib eine halbe rohe Kartoffel hinein, dann brodelt und schäumt es nicht über.
Schädliche Rückstände
Fritierfett nur einmal gebrauchen, auch wenn es dann noch schön goldgelb aussieht. Durch den Fritiervorgang bleiben schädliche Rückstände im Fett, die Krebs erzeugen können.
Mariniertes Fleisch
Alle Fleischsorten werden durch das Marinieren würziger. Am besten über Nacht in eine Marinade aus gutem Pflanzenöl, Rotwein oder Buttermilch mit Gewürzen einlegen. Bei zartem Fleisch, welches zum Kurzbraten gedacht ist, reichen zwei bis drei Stunden.
Mit diesen „Küchentipps aus Omas Küche “ wirst du beim Selberanwenden merken, dass sie sehr nützlich sein können. Wir wünschen dir dazu ein gutes Gelingen.