Helfende Kniffe bei der Gartenarbeit

Was erleichtert dir die Arbeit im Garten?

Mit diesem Beitrag „Helfende Kniffe bei der Gartenarbeit“ geben wir dir unterschiedliche Tipps mit einfachen Handhabungen und Möglichkeiten und wünschen dir beim Durchführen ein gutes Gelingen.

Helfende Kniffe bei der Gartenarbeit

Was erleichtert dir die Arbeit im Garten?
Helfende Kniffe bei der Gartenarbeit – Was erleichtert dir die Arbeit im Garten?

Gartengeräte:

Um zu verhindern, dass die Metallteile von Rost befallen werden, steckt man sie in einen Eimer mit feinem Sand, den man mit Leinsamenöl vermischt hat.

Gartenschlauch:

lebt länger, wenn man folgende Regeln beachtet: Nach Gebrauch austrocknen lassen und trocknen. In großen, losen Kreisen aufrollen.

Gewächshaus:

Mit Alufolien, die eine stark isolierende und reflektierende Wirkung haben, kann man wärmeintensive Ecken im Frühbeet oder Gewächshaus auskleiden.

Gießen:

  • Nicht immer an derselben Stelle gießen, sonst bildet sich in der Blumenerde eine Abflussröhre, und die Wurzelballen bleiben trocken.
  • Man sollte kein Wasser über die Blätter und Blüten gießen. Die Wassertropfen wirken bei Sonnenstrahlen wie Brenngläser.
  • Man sollte besser morgens als abends die Topfpflanzen gießen. Die Pflanzen, die nachts zu feucht stehen, sind anfälliger für Pilze.
  • Man sollte seine Topfpflanzen stets mit abgestandenem Regenwasser gießen.  Werden die Pflanzen zu trocken oder läuft das Gießwasser zu schnell in den Untersetzer oder Übertopf, sollte man den ganzen Topf samt der Pflanze in einen Eimer mit Wasser stellen, sodass die Blumenerde gerade bedeckt ist. Erst wieder herausnehmen, wenn keine Luftblasen mehr an die Oberfläche aufsteigen.

Glaskugeln:

bunte, wie man sie aus den Bauerngärten kennt, locken Insekten an, halten aber die Vögel wegen der Spiegelung fern.

Gurken

bekommen einen Hitzeschlag, wenn es im Kleingewächshaus wesentlich wärmer als 20 ° ist. Pflanzen unbedingt vor Zugluft schützen.

Hecken:

Zwischen dem 15. März und dem 30. September sollten Hecken, Zäune und Gebüsche nicht mehr geschnitten, bzw. gestrichen werden, weil dann die Vögel darin ihre Nester bauen und beim Brüten nicht gestört werden sollen.

Beeren

Heidelbeeren:  Heidelbeeren, auch Bigbeeren oder Waldbeeren genannt, sind erst 7 Tage nachdem sie sich blau gefärbt haben, voll ausgereift.

Himbeeren, Brombeeren und Erdbeerpflanzen mulcht man mit Farnkraut, dann bleiben die Himbeerkäfer und Erdbeerblütenstecher aus.

Holunderbeeren kann man trocknen und im Winter den Vögeln verfüttern, sie sind dann nicht nur auf Körnerfutter angewiesen.

Johannisbeeren kann man sofort nach der Ernte beschneiden. Man entfernt das Zuviel an den Zweigen und dünnt sie somit aus. Wieviel man schneiden muss, kann man besser feststellen, wenn die Blätter noch an den Zweigen sind. Das Sonnenlicht muss nämlich die Sträucher noch erreichen. Alte Zweige werden entfernt.

Hortensien

vertragen es während der Blütezeit nicht, wenn sie mehrmals hintereinander austrocknen. An heißen Tagen sollte man besser am Tag zweimal gießen.

Kletterrosen  

Hier sollten nur die Seitentriebe um 3 bis 5 Augen eingekürzt werden. Die langen Ruten nur bei ganz alten Stöcken einmal auslichten.

Kürbis

gedeiht am besten auf dem Komposthaufen, weil er sich dort gut ausbreiten kann. Je Pflanze muss man mit 3 bis 6 qm rechnen. Außerdem wird bei heißem Wetter der Komposthaufen durch die Blätter vor starken Sonnenstrahlen geschützt.

Obstbäume

die verblüht sind, brauchen besonders viel Wasser zum Fruchtansetzen. Daher sollte man sie bei Trockenheit regelmäßig gießen. Die Düngung von Obstbäumen nimmt man am besten im November vor.

Obstpflücken

ohne dass dabei die Leiter in den Erdboden versinkt: Einfach die Füße der Leiter in leere Konservendosen stellen.

Zwiebeln

will man sie ernten, dann sollte man die verwelkten Stängel nicht wegschneiden oder abreißen, sondern je drei oder vier Zwiebeln zu je einem Zopf zusammenflechten. Die Zwiebeln daran in einem frostfreien, trockenen Raum aufhängen. So aufbewahrt faulen die Zwiebeln nicht und treiben im Frühjahr auch nicht so rasch aus.

Kaffeesatz

sammelt man samt Filtertüten in einem großen Topf, bis er voll ist, danach kommt alles in eine große Kiste zum Trocknen. So erhält man einen preiswerten säurefreien Torfersatz.

 Schöner Bauerngarten
Schöner Bauerngarten

CeKaTa Wir haben dir einige nützliche Hinweise und gute Ratschläge zu dem Thema: „Helfende Kniffe bei der Gartenarbeit“ gegeben und hoffen, dass du sie anwenden kannst. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude bei deiner Arbeit im Garten.

 In den Rubriken für den Garten findest du weitere interessante Themen und Ratschläge.